„Wer Aktien kauft, muss mindestens 10.000 Euro auf der hohen Kante haben“

Der Glaube, dass für das Investieren am Aktienmarkt hohe Beträge nötig seien, hat seinen Ursprung im Investieren von Einzeltiteln. Dafür gibt es tatsächlich Empfehlungen, die besagen, dass man pro Titel mindestens 500 bis 2.000 Euro investieren sollte, um die Rendite nicht durch die hohen Gebühren zu schmälern. Um dann noch eine ausreichende Diversifikation, also eine breite Risikostreuung zu erreichen, werden zwischen fünf und zwölf unterschiedliche Aktientitel im Portfolio empfohlen. So kommt man schnell auf eine fünfstellige Investmentsumme.

Das Investieren am Aktienmarkt geht aber auch einfacher und günstiger: Mit Fondssparplänen. Dafür benötigst du nur 25 Euro pro Monat und kannst breit gestreut in verschiedenste Branchen und Staaten der ganzen Welt investieren, sodass dein Risiko ausreichend verteilt ist.

„Geld verdirbt den Charakter“

Diesen Spruch hat bestimmt jeder schon einmal gehört. Entscheidend ist, ob man daran glaubt. Denn wer innerlich die Überzeugung hat, dass man mit Geld kein guter Mensch mehr ist, wird alles dafür tun, nie zu viel Geld zu haben. Daraus kann ein ungesundes Konsumverhalten mit ständigen Schulden resultieren oder dass man im Gehaltsgespräch nie das fordert, was einem mit der eigenen Qualifikation eigentlich zustehen würde.

Vielleicht bist du auch in einer Familie aufgewachsen, die wenig Geld zur Verfügung hatte und den Satz hoch und runter gepredigt hat. Um den Glaubenssatz, dass Geld den Charakter verderbe, loszuwerden, benötigt es etwas Zeit und vor allem andere Erfahrungen.

Tipp: Suche dir bewusst Vorbilder, von denen du weißt, dass sie gutes Geld verdienen und dir sympathisch sind. Beschäftige dich damit, was sie mit ihrem Geld tun und wofür sie es ausgeben. Denn häufig ist es so, dass Menschen, die viel Geld haben, nicht nur ihr eigenes Leben damit bereichern, sondern auch einiges von ihrem Vermögen in nachhaltige Projekte, die das Leben von anderen Menschen zum Positiven verändern, investieren.

Schon Oma wusste:„Auf dem Sparbuch ist dein Geld sicher“

Warum sollte es heute anders sein?!

Das Problem: Oma ist zu anderen Zeiten groß geworden als du! Früher gab es tatsächlich mal 4,5 % Zinsen auf das Sparbuch – doch diese rosigen Zeiten sind längst vorbei! Die Realität heute ist: Wir leben in sogenannten Niedrigzinszeiten. Anlagen wie Tagesgeld und Festgeld lohnen sich nicht zur Altersvorsorge, da die dafür angebotenen Zinssätze noch nicht mal die Inflation ausgleichen können.

Um weiterzukommen, musst du deshalb andere Wege gehen, als die, die deine Oma weitergebracht haben. Während sich deine Oma noch auf ein Sparbuch bei einer Bank verlassen hat und der Zinssatz, den sie auf ihr Erspartes erhielt, von vornherein feststand, ist es heute wichtig, sich risikobereiter zu zeigen. Dazu gehört, sich auf Anlagen einzulassen, bei denen die Zinsen schwanken können und nicht zu Beginn der Anlage feststehen.

Langfristig kann dieses Risiko belohnt werden: Mit durchschnittlich höheren Erträgen.

„Nur Sachwerte sind beständig“

Sachwerte wie Immobilien werden gern als krisensicher bezeichnet. Doch auch eine Immobilie als Investitionsobjekt hat ihre Tücken: Mietpreisbremse, Nebenkostensteigerungen, überraschende Sanierungen oder auch ungeplante Baumaßnahmen sind nur ein paar Stichworte, die Kopfzerbrechen bereiten und deine Rendite schmälern können.

Es ist grundsätzlich nichts gegen Immobilien einzuwenden, allerdings empfehlen wir immer, das Vermögen auf mehrere Anlageklassen zu verteilen. Und hier kommen Investments am Finanzmarkt ins Spiel.

Für deinen Anlageerfolg ist die sogenannte „Asset Allocation“, das Verhältnis von risikoreicheren Anlagen (Aktien, Rohstoffe) zu risikoärmeren Anlageklassen (Staatsanleihen, geldmarktnahe Fonds) entscheidend. So ist dein Risiko besser verteilt und falls ein ungeplanter Einbruch entsteht, wie z.B. durch die Corona-Krise, muss nicht deine komplette Geldanlage darunter leiden, da einige Anlageklassen besser laufen können als andere. So kann man Verluste reduzieren, bzw. sogar ausgleichen.

Du lebst noch das Money-Mindset deiner Eltern

und kennst deine unbewusste Prägung nicht

Was haben dir deine Eltern zum Thema Geld vorgelebt? Hatten sie am Ende des Geldes noch zu viel Monat übrig? Oder waren sie im Gegenteil sehr sparsam mit ihren Ausgaben, haben sich aber nie etwas gegönnt? Es ist sehr wahrscheinlich, dass du dir deine Beziehung zu Geld bei deinen Eltern abgeschaut hast und dein jetziger Kontostand dies widerspiegelt.

Doch keine Sorge, wenn du nicht das Glück hattest, mit Eltern aufzuwachsen, die eine gesunde Balance zwischen Sparen und Investieren gefunden haben, muss das nicht zwangsläufig auch bei dir so bleiben.

Unser Tipp: Fange klein an. Verschaffe dir zunächst einen Überblick über deine Einnahmen und Ausgaben. Notiere über einen Zeitraum von drei Monaten, wohin dein Geld regelmäßig fließt. Und dann hinterfrage kritisch: Entsprechen diese Ausgaben dem Lifestyle, den du dir wünschst? Ermöglichen dir diese Ausgaben, dass du auch bei einem Jobverlust noch ruhig schlafen kannst? Oder wäre es gut, für den Fall eines Einnahmenverlusts etwas Geld angespart zu haben? Wie sieht es mit Rücklagen fürs Alter aus?

Wenn dich das Thema beunruhigt, gehe es in kleinen Schritten an. Wichtiger als die Höhe des Betrags, den du regelmäßig investierst, ist zunächst einmal, dass du deine Beziehung zu Geld veränderst und das geht über veränderte Gewohnheiten.


Erkennst du dich in einer oder mehr dieser Überzeugungen wieder?

Dann wird es Zeit, diese abzulegen! Rechne dir doch einfach mal unverbindlich aus, was eine Sparrate von 25 Euro (oder mehr) in deinem Leben für einen Unterschied machen würden.

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Die Geldanlage in Fonds ist immer auch mit Risiken verbunden, die zu einem Verlust deines eingesetzten Kapitals führen können. Historische Werte oder Prognosen geben keine Garantie für die zukünftige Wertentwicklung, die zukünftige Wertentwicklung kann von dieser Performance abweichen. Bitte mach dich deshalb mit unseren Risikohinweisen vertraut.

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