Depot wird auf den Namen des Kindes eröffnet

Der große Vorteil bei einer Depoteröffnung auf den Namen deines Kindes ist, dass du die Steuerfreibeträge des Kindes nutzen kannst. Denn auch Kindern steht der Sparerpauschbetrag von 801 Euro zur Verfügung. Zudem ist die Versuchung kleiner, Geld aus dem Depot für dringende Anschaffungen abzuziehen, wenn du auf den Namen deines Kindes sparst. Auf der anderen Seite kostet die Depoteröffnung mehr Zeit, weil sowohl Mutter und Vater der Depoteröffnung zustimmen müssen.

Besonderheiten:

  • Dein Kind hat Anspruch auf das Geld (es wird mit dem 18. Geburtstag über das Depot informiert und erhält Zugang dazu).
  • Wenn das Gesamtvermögen deines Kindes 7.500 Euro übersteigt, entfällt für das Kind der Anspruch auf BAföG.
  • Du musst ein Foto der Geburtsurkunde deines Kindes zur Hand haben und beide Partner müssen der Depoteröffnung zustimmen und sich legitimieren.
  • Wenn das durchschnittliche Einkommen höher als 455 Euro ist, entfällt die kostenfreie Familienversicherung, die noch bis zum 25. Lebensjahr gilt. Das bedeutet, dass die Zinsen (bzw. Rendite) monatlich nicht 455 Euro nicht überschreiten dürfen, da sich dein Kind sonst selbst versichern muss.

Keine Anmeldung ohne Zustimmung beider Elternteile

Wenn du als Elternteil ein Depot für dein Kind eröffnen möchtest, brauchst du dazu auch das Einverständnis des anderen Erziehungsberechtigten. Wir fragen dich bei der Anmeldung nach dem Namen und der E-Mail-Adresse des anderen Elternteils und senden diesem eine E-Mail mit einem Verifizierungslink. Auch der andere muss seine persönlichen Daten bei uns angeben und sich online identifizieren.

Depot wird auf den eigenen Namen angemeldet

Wenn du das Depot auf deinen Namen anlegst, geht die Depoteröffnung deutlich schneller, du erhältst dann jedoch keine Steuerfreibeträge. Die Erträge werden also auf dein Einkommen angerechnet und zu deinem Steuersatz berechnet. Ein weiterer Nachteil ist, dass das Geld am 18. Geburtstag deines Kindes, nicht automatisch auf dieses über geht. Du kannst das Depot dann nicht einfach auf dein Kind übertragen, sondern musst dir das Geld, was du deinem Kind geben möchtest, erst auszahlen lassen.

Besonderheiten:

  • Du behältst die volle Kontrolle über das Geld
  • BAföG-Grenzen und Krankenversicherungsgrenzen müssen nicht berücksichtigt werden
  • Du brauchst für die Kontoeröffnung keine Geburtsurkunde o. ä.
  • Du kannst entscheiden, wann und wieviel Geld du deinem Kind überträgst – für einige Eltern ist das der entscheidende Punkt, warum sie diese Variante wählen.

Gut zu wissen: Die steuerliche Behandlung hängt immer von den persönlichen Verhältnissen des jeweiligen Anlegers ab und kann künftig Änderungen unterworfen sein.

Welche Variante ist besser?

Ob du das Depot letztendlich auf deinen Namen oder den Namen deines Kindes eröffnest, liegt ganz an dir. Es kommt darauf an, auf welche der oben genannten Punkte du am meisten wert legst. Schließlich ist der wichtigste Punkt, dass du frühzeitig damit beginnst, Geld für dein Kind zurückzulegen – egal auf welchen Namen.

Fondssparen fürs Kind trotz Coronakrise?


Viele Eltern fragen sich derzeit, ob momentan der richtige Zeitpunkt ist, um Geld für das Kind anzulegen, da die Märkte aufgrund der Coronakrise sehr turbulent sind. Allerdings ist es immer sehr schwierig bzw. fast unmöglich den richtigen Einstiegszeitpunkt zu finden. Darum ist es ratsam, das Geld mit einem Sparplan anzulegen. Damit investiert man regelmäßig und erhält bei niedrigen Kursen mal mehr Anteile und bei hohen Kursen mal weniger. Dadurch erzielt man einen guten Durchschnittspreis. Insbesondere bei der Geldanlage fürs Kind ist es sinnvoll früh mit dem Sparen zu beginnen, da sich kurzfristige Kursschwankungen bei einem langfristigen Anlagehorizont meistens wieder ganz gut ausgleichen. Deshalb solltest du nicht aufgrund der Coronakrise davor zurückschrecken, Geld für die Zukunft deines Kindes anzusparen.

Die Geldanlage in Fonds ist immer auch mit Risiken verbunden, die zu einem Verlust deines eingesetzten Kapitals führen können. Historische Werte oder Prognosen geben keine Garantie für die zukünftige Wertentwicklung, die zukünftige Wertentwicklung kann von dieser Performance abweichen. Bitte mach dich deshalb mit unseren Risikohinweisen vertraut.

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